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Jürgen Reifarth - Taiji Lehrer

Kursleiter
Jürgen Reifarth

Bildungsreferent, Dipl.-Theologe, Dipl.-Journalist, seit 1998 in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig

Seit 1994

praktiziere ich Taiji Quan und Qigong. Erste Schritte in dieser Bewegungskunst und Beschäftigung mit dem geistigen Hintergrund in der DAO SCHULE in Göttingen bei Christian Auerbach. Seit dieser Zeit vielfältige Erfahrungen mit körperorientierter Arbeit und Bildung, Meditation, sowie eigene Angebote zu spirituellen Themen im Rahmen der Erwachsenenbildung (Stille Tage).

2005 bis 2008

Ausbildung zum Kursleiter Taiji Quan (Yang-Stil), bei Foen Tjoeng Lie, dem Ausbildungsleiter von Kolibri-Seminare 

Seit 2009

habe ich mich dem Ursprungs-Stil des Taiji Quan, dem Chen-Stil nach Großmeister Chen Xiaowang, verschrieben und bin seither kontinuierlich in Ausbildung bei Ingolf Peters (6. Duan, 20. Generation Chen-Stil, Meisterschüler von Chen Xiaowang) in Berlin – Taiji von der Quelle.

2011, 2013 und 2018

Zertifizierte Prüfungen durch Großmeister Chen Xiaowang während seiner Kurse in Europa und China und Lehrerlaubnis für Stehende Säule (Zhan Zhuang), Seidenübungen (Cansi Gong), für Kurzformen (9er Form, 19er Form) und die 75er Langform (Laojia Yilu) im Chen Taiji Quan. Für alle diese Formen (nach Wiederholungsprüfung, in der Regel nach drei Jahren) Lehrerlaubnis auf Lebenszeit.

März 2013

Reise nach Chenjiagou, dem Taiji-Ursprungsort am Gelben Fluss in China, Kurse und Prüfung 3. Duan der Chinese Wushu Association für Chen Xiaowang Taiji Quan

Oktober 2018

Reise nach Chenjiagou, China, Kurse und Wiederholungsprüfung bei Großmeister Chen Xiaowang

GANZ SEIN, SELBST SEIN, SICH NICHT BENUTZEN LASSEN

Der chinesischen Philosoph und Schriftsteller Dschuang Dsi (auch: Zhuangzi, ca. 365- 290 v. Chr.) benutzte oft Bilder aus der Landarbeit, um Prinzipien zu beschreiben, die auch im Taiji angewendet werden. Seine Texte bilden einen Höhepunkt daoistischer Philosophie.

Der knorrige Baum

Meister Ki vom Südweiler wanderte zwischen den Hügeln von Schang. Da sah er einen Baum, der war größer als alle andern. Tausend Viergespanne hätten in seinem Schatten Platz finden können. Der Meister Ki sprach: "Was für ein Baum ist das! Der hat gewiß ganz besonderes Holz."
Er blickte nach oben, da bemerkte er, daß seine Zweige krumm und knorrig waren, so daß sich keine Balken daraus machen ließen. Er blickte nach unten und bemerkte, daß seine großen Wurzeln nach allen Seiten auseinandergingen, so daß sich keine Särge daraus machen ließen. Leckte man an einem seiner Blätter, so bekam man einen scharfen, beißenden Geschmack in den Mund; roch man daran, so wurde man von dem starken Geruch drei Tage lang wie betäubt. Meister Ki sprach: "Das ist wirklich ein Baum, aus dem sich nichts machen läßt. Dadurch hat er seine Größe erreicht. Oh, das ist der Grund, warum der Mensch des Geistes unbrauchbar für das Leben ist." 

Wesentliche Anregungen

ziehe ich auch aus dem philosophisch-spirituelle Hintergrund des Taiji Quan, dem Daoismus, mit seinem Dichter-Stern Zhuangzi, sowie aus den anderen beiden großen östlichen Denkhaltungen, dem Konfuzianismus und dem Buddhismus.

Als Theologe wurzle ich im abendländisch-christlichen Weltbild, in den biblischen Geschichten der Evangelien und seiner Theologie und spirituellen Praxis; besonders nahe ist mir die mystische Theologie und Frömmigkeit des Erfurter Dominikanermönches Meister Eckart (1260-1328) und die Theologin Dorothee Sölle. Ich finde die Haltung der Mystik (in der es immer um das Wahrnehmen der Einheit hinter der Vielfalt geht) auch in Texten von Henry David Thoreau und Ralph Waldo Emerson, bei Hermann Hesse und Erich Fromm, in der Bhagavadgita und bei Maulana Rumi im islamischen Sufismus, ich finde sie im japanischen Zen-Buddhismus und in der Spiritualität der Nordwestküstenindianer Amerikas.

Inspiriert und geprägt hat mich außerdem die psychotherapeutische und körperorientierte Arbeit, wie sie Wilhelm Reich begründet hat, wie sie Alexander Lowen, der Vater der Bioenergetik, beschreibt, und wie ich sie als ganzheitlichen Zugang zu Leib und Seele bei
Hans-Joachim Maaz in Halle gelernt und erlebt habe.
Taiji Garten

Jürgen Reifarth · Erfurt
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